Der Campus der „ Ecole polytechnique fédérale de Lausanne“ (EPFL) erstreckt sich auf rund 60 Gebäude und bietet Kapazität für ca. 13'000 Besucher, davon 6'500 Studierende.
2005 beschliesst die Direktion, eine Lösung für den umständlichen und mit hohen Kosten verbundenen Verwaltungsaufwand zu finden. Der Aufwand bezüglich Zutrittskontrollen, Sicherheit, und Zahlungsabwicklung soll massiv reduziert werden.
Nach einer öffentlichen Ausschreibung erhält polyright den Zuschlag für die Entwicklung und die Installation eines neuen Multifunktionssystems. Aufgrund der geografischen Komplexität des Campus, der Vielfalt der Anforderungen und der Integration von bereits existierenden Systemen wird die Einführung des neuen Konzepts von polyright in mehreren Etappen geplant.
2006 und 2007 erfolgt die generelle Einführung einer Chipkarte ohne Kontakt, die als Legitimationsausweis für die Studierenden gilt und auf der individuelle Zutrittsberechtigungen für Gebäude und Hörsäle abgespeichert sind. Zusätzlich dient der Badge Mitarbeitern und Studierenden als Zahlungsmittel in der Mensa oder Cafeteria, an Snack- und Getränkeautomaten, für Kopiergeräte oder für ans Netz angeschlossene Drucker.
Im Weiteren wird das System von polyright in die Architektur-Bibliothek der EPFL integriert. Jedes Buch der Bibliothek ist mit einem Chip versehen, auf dem die entsprechende NEBIS-Nummer (Netzwerk von Bibliotheken und Informationsstellen in der Schweiz) gespeichert ist. Die Studierenden können die gewünschten Werke auf diese Weise direkt mit ihrem Badge ausleihen.
Weitere Vorteile:
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Akustische Mahnung von fälligen Retouren dank Sicherheitsportal
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Vereinfachte Suche von falsch platzierten Büchern dank eingebautem Detektor
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Schnelles Inventar aller vorhandenen Werke
Zukünftige Projekte für die EPFL (2008):
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Zutrittsberechtigung für Fahrzeuge und Zugang zum Fahrrad-Park mittels Chip-Karte
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Tageskarten für Besucher mit individueller Zutrittsbefugnis zu Räumlichkeiten und Dienstleistungen


